MAGAZIN 21

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

während ich dies schreibe, bereitet uns Covid-19 erneut Kopfzerbrechen. Aktuell steigen die Zahlen wieder an und die Frage lautet natürlich: Was bringen Herbst und Winter mit sich?
 Wir haben uns gerade an ein kleines Stückchen Normalität zurückerobert, schenken maskenfrei ein Lächeln, schütteln Hände und umarmen einander herzlich. Dennoch bleiben wir auf der Hut.
 Die Gedanken kreisen. War es etwa doch zu früh, wieder auf Reisen zu gehen? Was tun wir unseren Mitmenschen damit an? Wie egoistisch ist es, die eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen? Und müsste nicht das gesellschaftliche Pflichtbewusstsein siegen?

Ein ganz eindeutiges Jein. Das letzte als auch das jetzige Jahr waren und sind entbehrungsreich, wir haben gekämpft, uns isoliert, unsere sozialen Kontakte wurden beschnitten; es fehlte an menschlicher Nähe, am Austausch untereinander – und natürlich auch am Reisen.
 Für manche handelt es sich mit Sicherheit um ein „Luxusproblem“, nicht wegfahren zu dürfen, andere wiederum lieben das Sammeln von Eindrücken und wollen nur noch raus. Und sollte soviel stoisch ertragene Regelkonformität nicht auch belohnt werden? Ein- und ausatmen in den Bergen, den Geruch einer frischen Meeresbrise in der Nase mit geschlossenen Augen genießen: Wir wollen und brauchen es!

Besonders stark haben wir uns dabei mit der „Gemeinsamzeit“ beschäftigt. Zeit, die man bewusst mit geliebten Menschen verbringt. Ob mit Mama und Papa, dem besten Freund oder der Lebenspartnerin. Ob rasant beim Skifahren oder eingekuschelt im Bademantel am Pool der Wellnessoase. Einfach mal die Sorgen der vergangenen Monate vergessen und bei einem guten Glas Wein klönen bis tief in die Nacht.
 Ich persönlich habe ein langes Wochenende mit einer meiner besten Freundinnen verbracht. Wir haben gequatscht und gelacht, hatten uns natürlich viel zu erzählen und ließen nicht nur die vergangenen Monate, sondern auch unsere gemeinsame Jugend Revue passieren. Das geht auch im heimischen Garten, gar keine Frage, die Gespräche sind deshalb nicht weniger intensiv. Doch der beeindruckende Blick auf die vom Sonnenuntergang in Rot getränkten Gipfel sorgte für einen zusätzlichen Kirsche-auf-Sahne-Moment.
 Wir freuen uns jedenfalls, Sie wieder an unseren Erlebnissen teilhaben zu lassen. Unsere aktuelle Ausgabe soll inspirieren und anregen. Und vielleicht findet sich hier aus das richtige Hotel für Ihren nächsten Urlaub.

Lesen und entdecken Sie.

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