MAGAZIN 15

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

„Der Himmel braucht die Geduld des Winters“

das Ende des Jahres naht und wir lassen die vergangenen zwölf Monate Revue passieren. Was ist uns, Gutes als auch vielleicht weniger Gutes, widerfahren? Schauen wir auf ein glückliches, entspanntes oder gar aufregendes 2018 zurück? Welche Begegnungen haben uns geprägt? Konnten wir Ziele/Träume verwirklichen? Und blicken wir mit Freude oder mit Skepsis in die Zukunft? Alles Fragen, die uns emotional bewegen. „Vorweihnachtszeit“ ist auch „Versöhnzeit“. Musste denn der Streit mit dem Nachbarn unbedingt sein? Vielleicht kann schon ein selbstgebackener Kuchen für friedliche Stimmung sorgen? Wahrscheinlich verkläre ich den Geist der Weihnacht’ auch ein wenig, bin aber dennoch der festen Überzeugung: Jetzt oder nie! Alte Bekannte auf einen Schnack einladen, dem Postboten ein Lächeln und ein Schächtelchen Pralinen schenken, eine dicke Umarmung mehr für Kind und Kegel – klitzekleine, aber wirksame Mittel gegen Hektik und Stress. Als ich ungefähr vier oder fünf Jahre alt war, verteilte mein Großvater immer goldenes Lametta im Schnee und drückte kleine Löcher hinein. Dann sagte er mir: „Du hast leider den Engel verpasst. Er ist soeben weggelaufen.“ Ich war einerseits enttäuscht, dass ich dieses „himmlische“ Geschöpf nicht sehen durfte und andererseits fasziniert von so viel Magie! Diesen Zauber sollten wir uns unbedingt erhalten, auch wenn es im Alltag manchmal sehr schwer fällt.

Unser ganzes Team wünscht Ihnen eine besinnliche Zeit, einen gesunden Rutsch und natürlich auch viel Freude beim Schmökern in unserer Winterausgabe. Lesen und entdecken Sie.

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